Tag: D/A-Wandler

MAN 301 Netzwerkspieler spielt DSD

Posted on Juni 7th, by Christian Wenger in Digital. No Comments

Ab heute ermöglicht die Software-Version 1.1.1 beim MAN 301 Netzwerkspieler von WEISS die Wiedergabe von DSD Musikfiles (DSD64 und DSD128) . Wo aber bekommt man die Downloads?

Im Unterschied zu Mac-spezifischer Player Software mit DSD-Unterstützung wie Audirvana Plus oder Pure Music, kann der MAN 301 die DSD-Musikdaten verwalten und organisieren, so dass sie als Alben und Tracks von Interpreten erscheinen. Sie unterscheiden sich somit nicht von anderen Datenformaten. Damit ist eine deutlich einfachere und übersichtliche Bedienung möglich als bei der Wiedergabe von DSD-Musikfiles mit einem Mac. – iTunes unterstützt DSD (leider) nicht.

Vermeidung des DSD-typischen Grundrauschens
Das DSD Format mit seiner 1-Bit Quantiserung hat die Eigenschaft, dass das Grundrauschen oberhalb 20kHz steil auf einen vergleichsweise hohen Pegel ansteigt, bei Frequenzen bis zu ca. 1.4MHz! Dieses Rauschen muss entfernt werden, weil es Probleme im Leistungsverstärker und/oder in den Lautsprechern verursachen kann. Bei einem DSD D/A Wandler muss das Rauschen mit einem analogen Filter unterdrückt werden – mit all den Problemen welche ein steiles Analogfilter verursacht. Eine bessere Lösung ist das DSD Signal nach PCM zu wandeln und danach zum D/A Wandler zu schicken. Mit diesem Vorgehen kann das oben erwähnte Analogfilter vermieden werden. Der D/A Wandler des MAN 301 arbeitet mit PCM-Konvertierung.

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Perfekte D/A-Wandler – Knowhow aus dem Tonstudio

Posted on Mai 18th, by Christian Wenger in Analog, Digital. No Comments

Perfekte D/A-Wandler kommen vermehrt von Herstellern aus dem Pro-Audio Bereich. Woran liegt das?

Der D/A-Wandler wurde für Hifi erstmals bei den CD-Spielern eingesetzt, als Komponente oder externes Gerät. Dem Redbook-Standard folgend verarbeiteten diese Wandler eine Wortbreite von 16 Bit bei einer Samplingrate von 44.1 kHz. Im Tonstudio wurden bereits deutlich vor 1982, dem Einführungsjahr der CD, D/A-Wandler eingesetzt und daran hat sich nichts geändert. Die Entwicklung der digitalen Aufnahmetechnik begann vor der digitalen Musikwiedergabe und der Qualitätsanspruch war im Tonstudio stets höher, weil man schon sehr lange mit 24 Bit und heute mit mindestens 192 kHz Samplingrate arbeitet. Die digitale Musikwiedergabe war lange Zeit ein Kompromiss gegenüber der überlegenen Studiotechnik.

Das Tonstudio von heute arbeitet (man möge mich da korrigieren) von A bis Z digital. Das Mikrophonsignal oder Tonabnehmersignal (bsp. Gitarre) wird digitalisiert und alle Arbeitschritte erfolgen digital. Das eröffnetet unglaubliche Möglichkeiten vom Abmischen bis zum Mastering. Die Hersteller dieser Studiotechnik arbeiten also schon über 30 Jahre im digitalen Feld. Einige von ihnen haben sich dann auch der Hifi-Technik zugewandt, um mit ihrem Knowhow ein neues Geschäftsfeld zu erschliessen, mit Erfolg.  Demgegenüber hatten es viele klassische Hifi-Gerätehersteller schwer, eigene Produkte wie D/A-Wandler zu entwickeln, weil der Knowhow-Vorsprung der Studiotechnik-Anbieter unüberwindbar … Read More »