Tag: Clock

DSD Interface für alle D/A-Wandler

Posted on Oktober 19th, by Christian Wenger in Digital. No Comments

Das neue Interface INT204 von WEISS erweitert Ihren D/A-Wandler mit einem asynchronen USB-Eingang und der Wiedergabe von DSD-Formaten ab PC oder Mac.

Wer über einen guten D/A-Wandler verfügt, der vielleicht schon ein paar Jahre alt ist und keinen USB-Eingang hat, sollte sich das INT204 überlegen. Die Klangqualität von D/A-Wandlern hängt nicht nur von den verfügbaren Eingängen ab. Heute verfügt fast jeder D/A-Wandler über einen asynchronen USB-Eingang um Musikwiedergabe ab Mac/PC zu ermöglichen. Ist das nicht der Fall so kann die Funktion des Wandlers mit diesem Interface auf den Stand der heutigen Möglichkeiten gebracht werden.

Spezialfall NOS-DAC
Sogenannte NOS-Wandler (Non Over Sampling) werden von einer nicht zu unterschätzenden Zahl von Musikhörern vorgezogen. Dazu führen klangliche Präferenzen. Ein NOS-DAC verarbeitet digitale Signale mit 16Bit und max. 48kHz Samplingrate ohne Hinzutun von Oversampling oder Upsampling. Das puristische Konzept hat eine Anhängerschaft und kann mit diesem Interface auch DSD-Formate wiedergeben.

Betrieb
Das INT204 wird zwischen Mac/PC und D/A-Wandler geschaltet. Es bezieht die Daten vom Rechner über eine USB-Verbindung. Der Takt (Clock) wird von INT204 generiert und ist extrem präzise zwecks Minimierung von Jitter. Das Interface wird mit dem bestehenden D/A-Wandler über ein Koaxialkabel verbunden. – BNC, S/PDIF oder AES/EBU. Jeder hochwertige D/A-Wandler verfügt über einen dazu passenden Eingang.

Gibt der … Read More »


Perfekte D/A-Wandler – Knowhow aus dem Tonstudio

Posted on Mai 18th, by Christian Wenger in Analog, Digital. No Comments

Perfekte D/A-Wandler kommen vermehrt von Herstellern aus dem Pro-Audio Bereich. Woran liegt das?

Der D/A-Wandler wurde für Hifi erstmals bei den CD-Spielern eingesetzt, als Komponente oder externes Gerät. Dem Redbook-Standard folgend verarbeiteten diese Wandler eine Wortbreite von 16 Bit bei einer Samplingrate von 44.1 kHz. Im Tonstudio wurden bereits deutlich vor 1982, dem Einführungsjahr der CD, D/A-Wandler eingesetzt und daran hat sich nichts geändert. Die Entwicklung der digitalen Aufnahmetechnik begann vor der digitalen Musikwiedergabe und der Qualitätsanspruch war im Tonstudio stets höher, weil man schon sehr lange mit 24 Bit und heute mit mindestens 192 kHz Samplingrate arbeitet. Die digitale Musikwiedergabe war lange Zeit ein Kompromiss gegenüber der überlegenen Studiotechnik.

Das Tonstudio von heute arbeitet (man möge mich da korrigieren) von A bis Z digital. Das Mikrophonsignal oder Tonabnehmersignal (bsp. Gitarre) wird digitalisiert und alle Arbeitschritte erfolgen digital. Das eröffnetet unglaubliche Möglichkeiten vom Abmischen bis zum Mastering. Die Hersteller dieser Studiotechnik arbeiten also schon über 30 Jahre im digitalen Feld. Einige von ihnen haben sich dann auch der Hifi-Technik zugewandt, um mit ihrem Knowhow ein neues Geschäftsfeld zu erschliessen, mit Erfolg.  Demgegenüber hatten es viele klassische Hifi-Gerätehersteller schwer, eigene Produkte wie D/A-Wandler zu entwickeln, weil der Knowhow-Vorsprung der Studiotechnik-Anbieter unüberwindbar … Read More »